Kommentare zu Eckhart Tolles Buch:


„Ein Buch, das direkt zur Wahrheit führt.“
Rudolf Schenker, Gründer und Gitarrist der Scorpions und Autor des Buches "Rock Your Life" (Musiker)


„Das ist eins der wertvollsten Bücher, die ich je gelesen habe.“
Oprah Winfrey (Talkshow-Moderatorin)


„Es hat mein Leben wirklich verändert.“
Cher (Schauspielerin)


„Es kann Ihr Denken transformieren. Das Ergebnis? Mehr Freude, jetzt.“
Meg Ryan (Schauspielerin)


„Wir begreifen auf jeder Seite, dass hier einer jener wahren Meister zu uns spricht, dass er uns meint, unser Leben, unser Sein. Dabei benutzt er, wie alle großen Meister, eine einfache Sprache. Die tiefsten Wahrheiten sind immer einfach. Nicht simpel – sondern einfach; darin liegt eine Welt des Unterschiedes.“
Vera F. Birkenbihl (Manager Trainings)


„Nur selten sage ich, dass dies ein Buch ist, das ‚jeder’ lesen sollte. Aber Tolles Buch verdient eine solche Empfehlung wirklich.“
Peter Russell (Wissenschaftler, Buchautor)


„Eckhart Tolle erklärt klar und logisch, wie wir die Übermacht, die wir unserem Verstand gegeben haben, ausgleichen. Unser Verstand ist unser Werkzeug – nicht umgekehrt. Mir hat sein Buch sehr viel beigebracht.“
Sabrina Fox (Buchautorin, in PranaHaus 5/2002)


„Ich kann nur allen den Ratgeber ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart’ von Eckhart Tolle empfehlen. Ein Gewinn für mein Leben. Die Übungen helfen mir, die Welt positiv zu sehen.“
Ursula Karven (Schauspielerin)


„Eckhart Tolle schreibt auf klare und eindringliche Art und Weise über ein Phänomen, welches wir uns in jedem Augenblick unseres Lebens bewusst machen können: Nur das JETZT ist wirklich real – alles andere ist ein Konstrukt unseres Verstandes.“
Barbara und Michael Fromm (Business- und Lifecoaches)


„Seit Wochen hängt ein Zettel an meinem Spiegel im Bad: „Ich lebe jetzt!“ Schaue ich darauf, erinnere ich mich. An „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen“ von Eckhart Tolle, ein Deutscher, der in den USA Kultautor ist. Als ich das Buch weglegte, fühlte ich mich 10 Kilo leichter. Ich hatte Ballast abgeworfen, gefühlt, was Tolle unter der „Kraft der Gegenwärtigkeit“ versteht. Er schafft es, die Kraft in uns freizusetzen, die eh schon da war. Und die zu erkennen wir uns nur scheuten.“
Nina Ruge (Fernsehmoderatorin, Buchautorin und Journalistin)


Aktuelle Produkte:
Jetzt Die Kraft der Gegenwart

Der Leitfaden zum spirituellen Erwachen zum Sonderpreis!


Leben im Jetzt - aber wie?Jetzt Die Kraft der Gegenwart
DVD 2: Leben im Jetzt - aber wie?
DVD 1/2 Vortrag in Karlsruhe vom 26. Oktober 2010. Teil 1

Leben im Jetzt - aber wie?
DVD 2/2 Vortrag in Hannover vom 28. Oktober 2010. Teil 2
Die Zeit 27.06.2004 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 25. Mai 2009 um 09:55 Uhr
Schrei nach Stille (gekürzt!)

Vom "spirituellen Erwachen" erhoffen sich Hunderttausende erschöpfter Zeitgenossen Hilfe im Alltagskampf. Begegnung mit den Lehrern einer neuen Innerlichkeit

Von Christian Schüle

Die Erleuchteten waren da. Sie sind durchs Land gefahren und haben Seelen geheilt. Sie haben Identitäten erforscht und Akademiker zum Weinen gebracht. Sie haben Bewusstseinsströme in Schwingung gesetzt und Energien befreit. Sie haben Erfahrung gelehrt und Verehrung erfahren. Sie haben Inspiration vermittelt und geweckt. Und sie haben geschwiegen. Egal, wo sie waren - ihr Raum war die Stille. Der Raum ist das Eine. Das Eine ist immer schon da. Die Erleuchteten nennen das Eine ES, was für Quelle steht, für Energie. Von einem Gott sprechen sie nicht. Tausende pilgern zu den neuen Lehrern, denn die Erleuchteten spüren einen universellen Bewusstseinswandel, sie wollen, dass Veränderung beginne, bei jedem selbst, jetzt, hier und ohne großen Aufwand. Das weltweite spirituelle Erwachen ist eine neue Religion ohne Gott.

Mit großer Wucht schießen die Erleuchteten aus dem frisch bestellten Boden einer neuen Innerlichkeit. Sie gehen auf Tourneen durch Provinzen und Metropolen und predigen die Kunst der spirituellen Stille. Sie sind ungeheuer gewöhnlich. Sie bieten Meditationsabende, Fragestunden, Gruppen- und Einzelsitzungen an. Sie sind Lebenslehrer, die den chronisch Überforderten, den unter Leistungsdruck Leidenden, den von Kollegen Gemobbten, den Verzweifelten und Einsamen zu einem höheren Bewusstein verhelfen wollen. Es soll das große Erwachen aus dem Tiefschlaf der spätkapitalistischen Selbstentfremdung sein. Bei manchen hat ES gedämmert, bei manchen Klick! gemacht, Klick!, jener Begriff, mit dem die Erwachten das Verschwinden der Worte umschreiben, die Formlosigkeit. Erwacht sind bisher nur wenige. Erwachen ist kein Privileg. Es erfordert kein Credo und kein Ritual. Jeder kann erwachen. Man braucht nur ein bisschen Hilfe. Und wenn nicht alles täuscht, hat sich an einem ganz gewöhnlichen Sonntagabend in der Halle des Veranstaltungsforums von Fürstenfeldbruck in dieser Hinsicht ein kleines Wunder ereignet.

HIER Eckhart Tolle ist noch nicht da. Aber er ist, man kann es spüren, irgendwie hier. Gleich wird er die große Bühne betreten, auf der ein kleiner Tisch steht, eine Flasche Wasser, ein Glas, ein Plastikstuhl, links und rechts eine Vase mit Blumen, ein Standmikrofon, eine Leinwand. 850 Menschen sind gekommen, junge, alte, alle Schichten. Eine Frau betritt die Bühne. "Guten Abend", sagt sie, "Eckhart bittet um ein paar Minuten Stille, bevor er kommt." Sodann ist die Magie eines Massenschweigens zu erleben. Nicht einer räuspert sich. Die Stille steigert sich zu einer prä-meditativen Andacht. Plötzlich schleicht ein mittelgroß gewachsener Mann auf die Bühne, von rechts hinten, kaum sichtbar im Halbdunkel, die Hände vor dem Mund gefaltet, leicht gebeugt, als bezeuge er Demut vor etwas Höherem, in umbrafarbener Cordhose, braunen Schuhen, einem rosaroten, bis an die Kehle zugeknöpften Hemd und einem grauen, ärmellosen Pullover darüber. Er hat einen Kinnbart, nach rechts gescheiteltes, volles Haar, kleine blaue Augen, ausgeprägte Tränensäcke; und als er vor seinem Stuhl zum Stehen kommt, verbeugt er sich in buddhistischer Manier. Dann sitzt er. Die Augen geschlossen. Er schweigt. Auf der Videoleinwand sieht man, wie seine leicht geröteten Lider flackern. Zwei, drei Minuten dauert dieses Schweigen. Dann spricht er in das an den Mund gerückte Mikrofon, langsam, leise, seine Stimme füllt die Halle. "Es ist fast schade, die Stille zu unterbrechen mit Worten."

Eckhart Tolle ist da. Ein unscheinbarer Mann von 56 Jahren. Sparsame Gestik. Lakonische Mimik. Er wirkt in sich ruhend, unaufgeregt, von einer fast verstörenden Gelassenheit. "Vergewissert euch, dass ihr hier seid", sagt dieser Antiguru, Antimotivator, Antientertainer, der auf den ersten Blick wirkt wie ein verschüchterter, durch einen nicht zu erklärenden Irrsinn des Schicksals auf die große Bühne gestoßener Theologiestudent im 20. Semester. Dass dieser Mann von nun an 850 Menschen drei Stunden lang mit einer Reflexion über Stille und Raum bannen wird, ist mit den Mitteln des herkömmlich geschulten Verstandes nicht zu erklären. Eckhart Tolle wird nichts anderes tun als reden. Unaufgeregt, gelegentlich redundant, ohne Konzept, ohne Clipboard, ohne Versprecher. Er wird in einer Position verharren und immer gleich schauen. Er wird sich kaum bewegen, und jede auf die Leinwand projizierte kleinste Veränderung seines Gesichtsausdrucks wird einen erhebenden Effekt beim Publikum haben. Am Ende des Abends wird es Ovationen geben, der Saal wird beben, Lehrer und Anwälte, Ärzte und Unternehmer, Techniker und Studenten werden nach Hause gehen, seine CDs hören und sich immer weiter auf das Abenteuer des spirituellen Erwachens einlassen.

...

JETZT Die Hände liegen brav auf den angewinkelten Oberschenkeln. Er spricht mit angenehmem Bariton. Manchmal schmatzt er ins Mikrofon, manchmal lacht er unerwartet, als könne er nicht fassen, warum die Welt so geworden ist, wie sie ist. Eckhart Tolle doziert nicht, er meditiert laut. Umschweifig, abschweifend, selten konkret; die Menschen des Entertainment- und Boulevard-Zeitalters mögen leicht verdaulich Erbauliches. "Die meisten von uns", sagt Eckhart, "sind ständig gefangen durch den Strom der Gedanken, jahrelang konditioniert von den Regeln aus ihrer Kindheit." Er spricht das Wort Programm aus, meint moralische, gesellschaftliche, familiäre Normierungen, Verbote, Gebote, die den Lebensfluss hemmen, dann hebt er die rechte Hand mit einer ausladenden Geste und sagt: "Verlasst eure Gedanken, befreit euch vom Ich-Gebäude!"

Nein! Eckhart Tolle lehrt, nein zu sagen. Er will den mentalen Lärm abstellen. Er will Form und Zeit eliminieren. Er will die Statik des Gedankengebäudes zum Einsturz bringen. Er will fließendes Bewusstsein. Er will das reine Jetzt, den Moment. Er will die Herrschaft des ES. Räsonnement will er nicht. Eine bessere Welt auch nicht. Zumindest sagt er es nicht. Er spricht von sich in der dritten Person, nennt sich "Eckhart" oder "der Sprecher". Ich sagt er nie. Wahres Erwachen bedeutet Auflösung der personalen Identität. Erwachen ist das Spüren der Stille im Raum. Ich hingegen ist der höchste Ausdruck eines permanent Erfüllung suchenden Elementarteilchens in einer hyperaktiven Leistungsgesellschaft. Für das Erwachen braucht man ein anderes Bewusstsein. Welches, das ist an dieser Stelle noch nicht ganz klar.

Eckhart Tolle ist die inszenierte Verkörperung des Antizeitgeists, der die Logik spätkapitalistischer Wunschbefriedigung mit vormoderner Mystik aushebelt. Nichts sein wollen. Nichts inszenieren müssen. Einfach sein. Er tritt auf als Wiederentdecker der Langsamkeit, als Apologet der Askese. Ist innerer Widerstand da: gut. Ist keiner da: auch gut. Es ändert am Bewusstsein nichts. Es ist, was es ist. Es ist, wie es ist. Und so ist es gut.

Was ein bisschen nach antimodernistischer Küchenphilosophie klingt, ist heftig en vogue; der Antizeitgeist blüht. Die spätmodern verfassten Subjekte setzen sich seit kurzer Zeit überaus intensiv mit persönlichem Wachstum und eigener Kreativität auseinander, und das hat nichts mit der Lebenshilfe nach Art von Frauenmagazinen zu tun, vielmehr mit dem tiefen Bedürfnis nach zeitlosen Weisheiten und der Schöpfung eigener Energiefelder.

Wo immer Eckhart Tolle in der Welt auftritt, sind Hallen und Säle ausverkauft. Er spricht vor Tausenden Amerikanern, Deutschen, Briten, Schweizern. Sein Buch Jetzt! Die Kraft der Gegenwart hat sich, in 32 Sprachen übersetzt, in den vergangenen fünf Jahren nach Angaben des Verlages weltweit dreimillionenmal verkauft. Tolle schreibt darin über das Unmanifeste, den inneren Körper, den Zustand von Gegenwärtigkeit, die Bedeutung von Hingabe und schildert sein Klick!, das eigene Erwachen, damals, 1977, im Alter von 29 Jahren. Er wurde in Dortmund geboren, verweigerte sich dem Leistungsdruck der Schule, verließ Deutschland mit 13, ging zu seinem Vater nach Spanien, siedelte nach England über, machte das Abitur nach, studierte in London und Cambridge Romanistik, lernte Stephen Hawking kennen, litt unter Depressionen, Angstgefühlen und Selbstmordabsichten. Dann löschte in einem fast magischen Moment eine tiefe spirituelle Transformation, Klick!, seine alte Identität praktisch aus. Er fühlte, wie er in eine Leere ohne Angst "hineingesaugt wurde", driftete ohne Wohnsitz umher, beriet Freunde und Freundesfreunde. Aus den Freunden wurden Anhänger, aus den Anhängern eine Gemeinde, und Eckhart begann, von der Gemeinde gedrängt, öffentlich zu reden, zog 1993 nach Kalifornien, dann nach Vancouver, wurde zum Lehrer von Hollywood-Größen und ist von Profession, so könnte man sagen, Handlungsreisender der spirituellen Erweckung.

Was im Gewand einer charmant gestotterten, manchmal süffisant, manchmal kabarettistisch hingescherzten Massenmystik daherkommt, ist nichts weniger denn radikale Zivilisationskritik, die Weltentzug predigt und die Suspension des Denkens zugunsten einer neuen Evolution fordert. Vor kurzem noch, Mitte bis Ende der neunziger Jahre, in der Blüte der New Economy, peitschten die Diktatoren des Optimismus zu unbedingtem Erfolg und Reichtum. Lebensbejahung war Erfolgsbejahung. Erfolgsbejahung Selbstwertsteigerung. Es zirkulierten die großen Parolen der Selbsterhebung, die in schierer Kraftprotzerei die unerhörte Kraft des positiven Denkens beschworen: "Du schaffst es!", "Gib niemals auf!" Wer an den Erfolg denke, werde ihn haben; wessen Wille stark genug sei, der werde vom Huhn zum Adler.

Der Proklamation des Willens zur Tat folgt jetzt die Einkehr über den Willen zur Tatenlosigkeit. Im Angesicht des globalisierten Nihilismus predigen die unspektakulären Antipoden der Motivationstrainer die Erfolglosigkeit. Erfolg sei dinglich, sagen die Meister der Stille, jedes Ding sei Gegenstand, und Gegenstände könnten, da die ökonomische Logik auf stete Steigerung und Vermehrung ausgerichtet sei, nicht glücklich machen. Erfolg sei Wahnsinn. Zivilisation sei Wahnsinn. Zivilisation sei Realitätsflucht, weil sie nur Antworten im Konsum suche. "Die Welt", legt Eckhart Tolle seinen 850 Abendschülern nahe, "ist zum größten Teil verrückt."

Er will sie verführen, tiefer in den inneren Körper zu gehen, hinter das Denken, hinter die Zwanghaftigkeiten, die Hetze, die Erwartungen an den nächsten und den übernächsten Moment, diese krank machende Zielgerichtetheit gekränkter Zielloser. "Was die Welt für Erfüllung hält, ist nur Illusion, ein Gedankengebäude." Eckhart Tolles Weltbild ist auf komplizierte Weise geradezu simpel: Er vertritt einen metaphysischen Eklektizismus aus Existenzialphilosophie und buddhistischer, taoistischer, hinduistischer und christlicher Esoterik, deren Essenz denselben Ursprung hat: die All-Energie, das ES. All das ohne Gottesbezug und Gottesbeweis, ohne Credo, ohne Offenbarung. Durch das Energiefeld seines Körpers ist das Subjekt mit der energetischen Quelle verbunden. Das ist die alte Weisheit mittelalterlicher Mystiker, aufgefahren als Kampfgeschütz gegen eine aus den Fugen geratene Weltgesellschaft mit Selbstzerstörungsdrang. Dieses spirituelle Patchwork ist Ausdruck eines Gegenwartsgeistes, mit dem sich die Erleuchteten gegen die Gegenwart selbst wenden. Wer will, mag darin zumindest eine Merkwürdigkeit entdecken. Unbestreitbar ist, dass Eckhart zur rechten Zeit am rechten Ort ist, um die Müden und Schlafenden zu wecken.

"Du bist", ruft Tolle jedem seiner Zuhörer zu, "nicht deine persönliche Geschichte ... du bist etwas viel Tieferes!" Du bist, will er sagen, Energie. "Ich bin", sagt er, "die Stille in der Welt, der formlose Raum des Bewusstseins. Ich bin das Jetzt." Sein, nicht denken, will das meinen. ES sein, Gott sein. 850 Männer und Frauen erheben sich und bringen ihrem Lehrer Ovationen. "Endlich", spricht eine Frau für alle, "haben wir dich einmal sehen können, nach all den Videos und CDs!" - "Danke", flüstert Eckhart, "danke." Er verbeugt sich mit an den Mund gehaltenen Händen und schleicht, leicht geduckt, von der Bühne.

...
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. Oktober 2009 um 13:04 Uhr
 

Weblinks

http://mein.weltinnenraum.de/

http://www.tao-cinema.de/

http://www.weltinnenraum.de/

http://www.eckharttolle.com/

http://www.cbolam.com/

http://www.koerpergeist-heilung.de/koerpergeist-heilung

http://www.schule-für-götter.de/schule-fuer-goetter



Produkte:

Die Jetzt-Uhr - Design by Leo Zogmayer

Tolles Tierleben


Jetzt-Musik für diesen Moment

JETZT Musik CD Tolle